Professionelle Zahnreinigung

Essenzieller Bestandteil unseres Behandlungskonzepts ist die regelmäßige Vor- und Nachsorge. Zweimal jährlich eine Professionelle Zahnreinigung (auch „PZR“ oder „Prophylaxe“ genannt) bringt nicht nur polierte Zähne und ein frisches Gefühl im Mund, sondern trägt auch wesentlich zu einer langen Lebensdauer bereits vorhandener Versorgungen, wie z.B. Füllungen, Kronen, Implantate oder Prothesen bei. Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei auf unsere Patienten mit Parodontitis, um diese Erkrankung langfristig zu stoppen.

Füllungen

Für ästhetisch anspruchsvolle, zahnfarbene Füllungen verwenden wir Komposite mit Nanofüllertechnologie. Diese zeichnen sich durch hohe Abrasionsstabilität, Glanzbeständigkeit und hervorragende Transluzenz aus– damit Ihr gefüllter Zahn weiterhin wie ein „echter“ Zahn aussieht!

Wurzelbehandlungen

Eine suffiziente Wurzelfüllung ist unabdingbar für die „Rettung“ eines entzündeten Zahnes und Voraussetzung für die anschließende Versorgung des Zahnes mit z.B. einer künstlichen Krone aus Keramik. Für Wurzelbehandlungen stehen Ihnen in unserer Praxis die modernsten Technologien zur Verfügung.

Die Aufbereitung der Kanäle erfolgt maschinell mit zeitgleicher endometrischer Längenmessung, sodass ein zu kurzes oder zu langes Aufbereiten des Zahnwurzelkanals vermieden werden kann. Anschließend wird der maschinell gereinigte und aufbereitete Wurzelkanal chemisch mit antibakteriellen Spüllösungen desinfiziert.

Die Behandlung erfolgt außerdem unter Verwendung einer Lupenbrille. Dank der Vergrößerung lassen sich evtl. vorhandene „Zusatzkanäle“ leichter auffinden.

Inlays, Kronen und Brücken

Inlays, Teilkronen, Kronen: Bei größeren Defekten der Zahnsubstanz werden die Zähne mit Inlays oder Kronen aus hochwertigen Keramiken versorgt. Die modernen Keramiken bieten die Möglichkeit, Zähne täuschend ähnlich nachzuahmen.

Die Herstellung der Arbeiten erfolgt im zahntechnischen Labor. So lässt sich ein passgenauer Randschluss zwischen der Restauration aus Keramik und dem „echten“ Zahn konstruieren. Das ist wichtig, damit sich an dieser Stelle nicht erneut eine Karies bildet. Zudem ermöglicht die Arbeit auf dem Gipsmodell (oder auch digital designed am Computer) einen exakten Kontakt zu den Zähnen des Gegenkiefers (Okklusion) und zu den Nachbarzähnen, damit nicht andauernd Speisereste zwischen den Zähnen stecken bleiben.

Brücken: Sollten Ihnen Zähne fehlen, besteht die Möglichkeit, bis zu zwei nebeneinander fehlende Zähne mit einer Brücke zu ersetzen. Dafür werden die beiden an die Lücke angrenzenden Zähne beschliffen und mit Keramik-Kronen, die über Keramik-Brückenglieder verbunden sind, versorgt. Sollten die an die Lücke angrenzenden Zähne bislang absolut intakt sein (also keinerlei Karies oder nur kleine Füllungen aufweisen), werden wir versuchen, eine Lösung mit Implantaten zu finden, damit die gesunden Zähne nicht durch Beschleifen angegriffen werden und somit die gesunde Zahnsubstanz geschont werden kann.

Implantologie

Wir bieten Ihnen in unserer Praxis und in Zusammenarbeit mit Spezialisten alle Möglichkeiten der Implantatversorgung.

Durch Implantate können einzelne oder mehrere verloren gegangene Zähne ersetzt werden. Wie beim echten Zahn kann dann auf dem Implantat eine neue Zahnkrone oder auch eine von mehreren Implantaten getragene Brücke oder Prothese angefertigt und eingesetzt werden.

Der große Vorteil bei der Versorgung von Einzelzahnlücken mit Implantaten besteht darin, dass die gesunden Nachbarzähne geschont werden! Es muss keine gesunde Zahnsubstanz für eine Brückenversorgung beschliffen werden. Das Beschleifen eines Zahnes birgt immer das Risiko einer Irritation des Zahnnervs und kann dadurch zu einer Schädigung der an die Lücke angrenzenden Zähne führen.

Abgesehen davon lassen sich Implantate zur Stabilisierung von Prothesen im zahnlosen Kiefer nutzen. So kann man lockeren Prothesen manchmal auch nachträglich zu Halt verhelfen.

Entscheidend für die „Machbarkeit“ von Implantaten ist – neben guter Mundhygiene und einem allgemein guten Gesundheitszustand –  die vorhandene Knochensubstanz. Im Oberkiefer sollte ausreichend Abstand zur Kieferhöhle und im Unterkiefer zum Unterkiefernerv (Nervus mandibularis) geboten sein. Wenn der Knochen bereits zurückgegangen ist, kann in vielen Fällen mit Hilfe eines Knochenaufbaus die notwendige Substanz geschaffen werden. Sollte es bei Ihnen bereits zu einem starkem Knochenrückgang gekommen sein, werden wir in Zusammenarbeit mit erfahrenen Chirurgen die beste Lösung für Sie finden.

Zahnfleischbehandlung (Parodontitis)

Was ist das? Neben Karies ist die Parodontitis die zweihäufigste Erkrankung in der Mundhöhle. Dabei führen Bakterien im Spalt zwischen Zahn und Kieferknochen zu einem Abbau der für die Verankerung des Zahnes zuständigen Fasern – es bilden sich die sogenannten Zahnfleischtaschen. Unbehandelt werden diese im Laufe des Lebens immer tiefer und können letztlich zu Zahnlockerungen und Zahnverlust führen. Abgesehen davon steigt das Risiko, andere Erkrankungen des Organismus zu erleiden. So finden nachweislich Wechselwirkungen mit Diabetes Mellitus Typ II und auch mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen statt.

Deswegen überprüfen wir in regelmäßigen Abständen, ob sich Zahnfleischtaschen gebildet haben oder ob bereits vorhandene Taschen tiefer geworden sind und sich womöglich entzündet haben. Ein erstes Anzeichen zu Hause ist häufig, dass das Zahnfleisch nach dem Zähneputzen etwas blutet. Auch Mundgeruch kann ein Hinweis auf eine Parodontitis sein.

Wie verläuft die Behandlung? Vor der eigentlichen Behandlung erfolgt die Parodontitis-Vorbehandlung: Die Tiefe der Zahnfleischtaschen wird vermessen, der Zahnstein auf den Zahnoberflächen wird entfernt und wir bieten Ihnen eine auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmte Mundhygieneaufklärung und –beratung (bringen Sie gerne Ihre Mundhygiene-Utensilien mit). Außerdem führen wir mindestens eine professionelle Zahnreinigung (PZR) bei Ihnen durch und überprüfen den Erfolg Ihrer Mundhygienemaßnahmen.

Anschließend findet die eigentliche Parodontitis-Behandlung statt: Diese umfasst die Reinigung der subgingival (also unter dem Zahnfleisch) liegenden Zahnfleischtaschen und Entfernung der bakteriellen Beläge und Konkremente (= subgingival liegender Zahnstein) mit speziellen Ultraschallspitzen und Küretten sowie die anschließende Applikation eines antibakteriellen Gels.

Bei besonders aggressiven Formen der Parodontitis erfolgt begleitend zur Behandlung die Einnahme oraler Antibiotika gemäß der neuen Leitlinie (Stand 2019) zum Thema Antibiotikagabe in der Parodontitis-Therapie.

Nach drei Monaten findet die unterstützende Parodontitis-Therapie (UPT) statt. Hierbei werden erneut die Tiefen der Zahnfleischtaschen dokumentiert, um den Verlauf der Erkrankung über die Jahre hinweg genau im Blick zu haben. Es wird erneut eine Profesionelle Zahnreinigung (PZR) durchgeführt und falls nötig werden einzelne Zahnfleischtaschen nachbehandelt. Die regelmäßige Nachsorge und gute Mitarbeit zu Hause sind für eine erfolgreiche Parodontitis-Behandlung entscheidend!

Schienentherapie

Die Knirscherschiene oder „Michigan“-Schiene: Stressige Phasen in Beruf, Schule, Studium oder im privaten Alltag werden häufig mit nächtlichem Knirschen oder Pressen der Zähne kompensiert. Das führt zu einem unschönen Abrieb der Zähne, belastet langfristig aber auch die Kaumuskulatur und die Kiefergelenke (Entwicklung in Richtung einer Cranio-mandibulären Dysfunktion = CMD).

Diese Angewohnheit lässt sich durch eine Schiene, die nachts auf den Zähnen eines Kiefers getragen wird, verhindern. Die Zähne des Ober- und Unterkiefers kommen aufgrund der Schiene nicht mehr in Kontakt. Die Kiefergelenke werden gleichmäßig belastet. Die Kaumuskulatur kann sich entspannen und schlimmere Auswirkungen, wie z.B. eine Ausdehnung der Verspannungen auf die Nacken- und Rückenmuskulatur, können vermieden werden.

Weitere Schienen, die wir Ihnen anbieten können: Anti-Schnarch-Schienen, Bleaching-Schienen, Sportmundschutz, Strahlenschutzschienen, Fluoridierungsschienen, Schienen zur Korrektur der Zahnstellung. Sprechen Sie uns an!

Kieferorthopädie für Erwachsene

Für einfache Zahnfehlstellungen im Erwachsenen-Gebiss bieten wir Ihnen die Möglichkeit von Zahnkorrekturen mit Hilfe durchsichtiger Schienen. Diese müssen je nach Umfang der Zahnkorrekturen zwischen vier und neun Monaten getragen werden. Dadurch, dass die Schienen durchsichtig sind, fällt es in Ihrem Umfeld in der Regel nicht auf und auch die Sprache ist nach einer kurzen Eingewöhnung nicht weiter beeinträchtigt.

Im Anschluss an die Behandlung werden die Zähne mit digital konstruierten und im CAD/CAM-Verfahren gefrästen Retainern stabilisiert, damit die Zähne auch in der erreichten Endposition verbleiben. Ein kurzer Check, ob diese Behandlung für Sie geeignet und durchführbar ist, lässt sich jederzeit kostenlos und innerhalb weniger Minuten bei uns in der Praxis durchführen. Sprechen Sie uns für weitere Informationen hierzu jederzeit gerne an!

Kosmetische Leistungen

Bleaching: Sollten Sie sich hellere Zähne wünschen, ist der erste Schritt und Voraussetzung für ein Bleaching immer die Professionelle Zahnreinigung. Oftmals werden die Zähne dadurch schon in einem zufriedenstellenden Maße heller. Anschließend bieten wir Ihnen die Wahl zwischen „Home-Bleaching“ oder „In-Office-Bleaching“.

Home-Bleaching: Sie bekommen durchsichtige Schienen mit Platzaussparungen für ein niedrig konzentriertes Bleaching-Gel, das sie zu Hause in die Schiene einbringen und über einen längeren Zeitraum und immer wieder auf die Zähne einwirken lassen können.

In-Office-Bleaching: Hierbei wird unter Aufsicht des Zahnarztes ein hochkonzentriertes Bleaching-Gel auf die Zähne aufgetragen. Dieses lassen wir maximal 20 Minuten einwirken. Anschließend wird das Ergebnis beurteilt und ggf. nochmal Bleaching-Gel aufgetragen, um einzelne Stellen nachzubleichen.

Veneers: Veneers sind dünne Keramikkäppchen, die von vorne auf die Zahnflächen geklebt werden. Die Zähne werden dafür hauchdünn beschliffen. Der Zahntechniker stellt die Käppchen im Labor her. Mit Veneers lässt sich ein farblich und förmlich gleichmäßiges Lächeln erzielen.

Kompositaufbauten: Kleine Unebenheiten oder Abplatzungen an den Schneidekanten der Frontzähne können mit Kompositaufbauten ausgeglichen werden. Dabei muss immer überprüft werden, was der Grund für solche Substanzverluste ist. Nächtliches Knirschen ist eine häufige Ursache. In diesem Fall wäre es notwendig, nach der Rekonstruktion eine Schiene für nachts zum Schutz der Zähne anzufertigen.

Zahnprothesen

Teleskopprothesen: Sollte bereits ein lückenhaftes Gebiss, starker Knochenabbau und parodontal geschädigte Restbezahnung vorliegen, ist die Teleskopprothese eine qualitativ hochwertige Lösung, um die Kaukraft auf alle verbliebenen Zähne zu verteilen und so die Zähne im Einzelnen zu entlasten.

So lassen sich Zähne häufig noch lange erhalten und als belastbare Zähne nutzen. Eine Teleskopprothese ist eine langfristige Investition! Sie ist erweiterbar, d.h. sollte es doch irgendwann zum Verlust eines der Zähne kommen, können Sie die Prothese weiterhin nutzen – im Gegensatz zu einer Brücke, die dann nicht mehr zu gebrauchen wäre.

Totalprothesen: Die Totalprothese ist eine rein schleimhautgetragene Prothese, die beim zahnlosen Kiefer zum Einsatz kommt. Vor allem im Unterkiefer haben die Prothesen oft wenig Halt, da sich hier aufgrund des Knochenrückgangs nur schwer ein Saugeffekt erzielen lässt. Hier ist es eine Überlegung wert, die Prothese mit Hilfe von Implantaten und Druckknopfsystemen zu stabilisieren. Selbst bei wenig Knochenangebot lassen sich häufig noch kleine Implantate einbringen, die eine Stabilisierung gewährleisten und ein wesentlich angenehmeres Kaugefühl bieten als die ausschließlich auf der Schleimhaut aufliegende Prothese.

Prothesenreinigung: Genau wie die echten Zähne, muss auch eine Prothese gründlich gereinigt werden. Sollten Ihnen das zu Hause nicht zu Genüge gelingen, machen wir das gerne für Sie in der Praxis.

Weisheitszähne

Mit Hilfe digitaler Röntgenbilder werden wir in regelmäßigen Abständen den Zustand Ihrer im Knochen verlagerten Weisheitszähne überprüfen. Gelegentlich erkennt man auf dem Röntgenbild bereits sich schleichend ausbreitende Entzündungen, die später Schmerzen verursachen können. Es ist wesentlich angenehmer, eine Weisheitszahn-Entfernung geplant anzugehen, als unter Schmerzen im Notdienst vorstellig zu werden!

Weisheitszähne, die Ihren Weg in die Mundhöhle gefunden haben, entzündungsfrei sind und zum Kauen genutzt werden können, sollten nicht entfernt werden. Glückwunsch zu diesen Zusatzzähnen!